Ihr Lieben, wer von uns hat sich nicht schon einmal gefragt, ob das ganze Hype um silikonfreies Shampoo wirklich gerechtfertigt ist? Überall liest und hört man davon, wie es unsere Haare revolutionieren soll – von mehr Glanz bis hin zu weniger Belastung für Kopfhaut und Umwelt.
Ich muss zugeben, auch ich war anfangs skeptisch und dachte, das sei nur eine weitere Marketingmasche. Aber nachdem ich selbst unzählige Produkte ausprobiert und mich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt habe, kann ich euch versprechen: Es gibt hier wirklich einiges zu entdecken!
Aber wie bei allem im Leben gibt es auch hier zwei Seiten der Medaille. Was steckt also wirklich hinter silikonfreien Shampoos, welche Vor- und Nachteile erwarten uns und für wen lohnt sich der Umstieg wirklich?
Genau das werden wir jetzt gemeinsam ganz genau unter die Lupe nehmen, damit ihr die perfekte Wahl für eure Haare treffen könnt!
Der unsichtbare Film: Was Silikone wirklich mit unseren Haaren anstellen

Ein schimmernder Mantel, der auch lastet
Ihr Lieben, lasst uns mal ganz ehrlich sein: Wir alle kennen das Gefühl, wenn die Haare nach dem Waschen super glatt und seidig sind, oder? Dafür sind oft Silikone verantwortlich.
Diese kleinen chemischen Helferlein, Polymere genannt, legen sich wie ein unsichtbarer Film um jedes einzelne Haar. Das Ergebnis ist sofort sichtbar: Die Haare glänzen, fühlen sich unglaublich weich an und lassen sich wunderbar kämmen.
Ich erinnere mich noch gut daran, wie meine Haare anfangs unglaublich glatt und glänzend waren, fast wie aus dem Werbespot. Aber nach ein paar Wochen – und das habe ich selbst an mir bemerkt – fühlten sie sich plötzlich schwerer an, irgendwie belegt und ließen sich nicht mehr so schön stylen.
Es ist eine Art Trugbild, denn unter diesem Film kann das Haar nicht wirklich atmen oder Nährstoffe aufnehmen.
Atemnot für Haar und Kopfhaut?
Genau dieser unsichtbare Film ist es, der auf Dauer zum Problem werden kann. Er versiegelt das Haar nicht nur nach außen, sondern auch nach innen. Das bedeutet, dass pflegende Inhaltsstoffe aus Spülungen oder Haarkuren gar nicht richtig ins Haar eindringen können.
Und auch die Kopfhaut kann darunter leiden. Ich habe von vielen von euch gehört und selbst erlebt, dass die Kopfhaut plötzlich juckt, die Haare schneller nachfetten oder sich sogar kleine Pickel bilden können.
Oft sind es genau diese Silikonablagerungen, die den natürlichen Kreislauf stören und die Poren verstopfen. Es ist, als würde man ständig eine dicke Jacke tragen – irgendwann wird’s einfach zu stickig!
Endlich Freiheit für die Mähne: Was passiert, wenn Silikone fehlen
Das große Aufatmen: Zurück zur Natur
Stellt euch vor, eure Haare könnten endlich wieder frei durchatmen! Genau das passiert, wenn ihr auf silikonfreie Shampoos umsteigt. Der Unterschied ist nicht immer sofort spürbar, aber nach einer Weile – und das ist meine persönliche Erfahrung – werdet ihr merken, wie leicht und lebendig eure Mähne plötzlich ist.
Die Haare fühlen sich weniger beschwert an, haben oft mehr Volumen und ihre natürliche Textur kommt viel besser zur Geltung. Mein eigenes Haar, das oft so platt herunterhing, bekam plötzlich eine Lebendigkeit, die ich lange vermisst hatte.
Es fühlte sich einfach ‘sauberer’ an, von der Wurzel bis zur Spitze, und auch das Styling wurde viel einfacher.
Stärkung von innen heraus
Ohne den Silikonfilm können die Haare wieder aktiv Pflege aufnehmen. Das bedeutet, dass eure Spülungen, Kuren und Haaröle wirklich ihre Arbeit tun können und die Haare von innen heraus stärken.
Viele berichten auch, dass ihre Kopfhaut sich beruhigt, weniger juckt und die Haare nicht mehr so schnell nachfetten. Für mich war das ein Game Changer, denn ich musste plötzlich nicht mehr jeden zweiten Tag Haare waschen, weil sie so schnell fettig wurden.
Ein echter Gewinn an Lebensqualität, oder? Das Haar kann seine natürlichen Öle besser verteilen und ist somit auf Dauer widerstandsfähiger und gesünder.
Die Umstellung: Meine ersten Wochen ohne Silikone – und wie ihr das auch schafft
Die Entzugsphase: Geduld ist Gold wert
Ganz ehrlich, meine Lieben, die ersten zwei bis drei Wochen waren eine echte Geduldsprobe! Wenn ihr von silikonhaltigen Produkten umsteigt, durchläuft euer Haar eine Art “Entzugsphase”.
Die alten Silikonablagerungen werden nach und nach ausgewaschen, und darunter kommt das Haar in seiner “nackten” Form zum Vorschein. Das kann bedeuten, dass es sich trocken, stumpf oder sogar strohig anfühlt, sich schwer kämmen lässt oder schneller verknotet.
Ich war kurz davor, alles hinzuwerfen und zu meinen alten Produkten zurückzukehren, weil meine Haare wirklich nicht glamourös aussahen. Aber bleibt stark!
Das ist ein Zeichen, dass die alten Schichten verschwinden.
Clevere Helferlein für den Übergang
Was mir ungemein geholfen hat, waren sanfte Entgiftungsshampoos – oft als “Clarifying Shampoos” bezeichnet, die die Rückstände gründlich entfernen – und reichhaltige, aber silikonfreie Kuren.
Diese Kuren geben dem Haar die nötige Feuchtigkeit und Pflege, ohne es erneut zu beschweren. Auch ein gutes Haaröl, sparsam in den Spitzen angewendet, kann Wunder wirken.
Und ganz wichtig: Sanft kämmen, am besten mit einem grobzinkigen Kamm, und dem Haar so oft wie möglich Lufttrocknen lassen. Eine gute Bürste mit Naturborsten hilft ebenfalls, die natürlichen Öle vom Ansatz in die Längen zu verteilen.
Nicht jedes Haar ist gleich: Für wen sich der Verzicht besonders lohnt
Feines, schnell fettendes Haar
Besonders feines Haar profitiert ungemein von der Umstellung. Silikone können feines Haar extrem beschweren und platt aussehen lassen, wodurch es noch schneller fettig wirkt.
Meine Freundin Marie, die sehr feines Haar hat, schwört auf silikonfreie Shampoos, weil ihr Haar sonst immer kraftlos herunterhing und schon nach einem Tag fettig aussah.
Ohne die Silikonlast bekommt das Haar mehr Sprungkraft und Volumen und bleibt länger frisch.
Irritierte oder schuppige Kopfhaut
Wer unter einer empfindlichen oder zu Schuppen neigenden Kopfhaut leidet, sollte dem Umstieg unbedingt eine Chance geben. Die Ablagerungen der Silikone können die Kopfhaut irritieren, die Poren verstopfen und das natürliche Gleichgewicht stören.
Ich selbst hatte manchmal mit Juckreiz zu kämpfen, und seit der Umstellung hat sich das deutlich gebessert. Die Kopfhaut kann wieder atmen, was oft zu einer Beruhigung führt und das Problem lindern kann.
Lockiges und welliges Haar
Gerade Lockenköpfe können davon profitieren, da die natürliche Sprungkraft der Locken oft wieder besser zum Vorschein kommt, wenn sie nicht unter einer Silikonschicht ‘ersticken’.
Silikone können Locken zwar glätten und Frizz reduzieren, aber sie nehmen ihnen auch ihre Lebendigkeit und können zu Build-up führen, der die Locken aushängt.
Silikonfreie Produkte ermöglichen es den Locken, ihre natürliche Definition und Elastizität wiederzuerlangen.
| Haartyp | Mögliche Probleme mit Silikonen | Vorteile durch silikonfreie Pflege |
|---|---|---|
| Feines, schnell fettendes Haar | Beschwerung, schnelleres Nachfetten, mangelndes Volumen | Mehr Volumen, längere Frische, natürliche Leichtigkeit |
| Irritierte, empfindliche Kopfhaut | Juckreiz, Schuppen, verstopfte Poren | Beruhigung der Kopfhaut, gesünderes Mikroklima |
| Lockiges oder welliges Haar | Verlust der Sprungkraft, Build-up, trockene Spitzen | Definiertere Locken, natürliche Elastizität, weniger Frizz |
| Normales Haar | Langfristige Ablagerungen, verminderter Glanz | Nachhaltige Pflege, natürlicher Glanz, bessere Nährstoffaufnahme |
Der Blick hinter die Etiketten: Worauf ihr beim Kauf achten solltet

Die Inhaltsstoffliste entschlüsseln
Ihr Lieben, das ist der wohl wichtigste Schritt, wenn ihr sicher sein wollt, dass ein Produkt wirklich silikonfrei ist. Hersteller werben gerne mit großen Versprechen auf der Vorderseite der Flasche, aber der Blick auf die Inhaltsstoffliste – die sogenannte INCI-Liste – ist Pflicht!
Merkt euch diese Endungen: -cone, -xane und -conol. Typische Silikone sind zum Beispiel Dimethicone, Cyclopentasiloxane oder Amodimethicone. Wenn ihr diese Wörter seht, ist meist ein Silikon im Spiel.
Es gibt zwar auch wasserlösliche Silikone, die weniger problematisch sind, aber um ganz sicherzugehen, meide ich am Anfang lieber alle. Es ist ein bisschen wie Detektivarbeit, aber mit der Zeit bekommt ihr den Dreh raus und seid echte Profis im Etikettenlesen!
Vertrauenswürdige Siegel und Marken
Um euch die Suche zu erleichtern, gibt es zum Glück auch vertrauenswürdige Siegel, die euch signalisieren, dass ihr ein Produkt ohne Silikone (und oft auch ohne andere bedenkliche Inhaltsstoffe) in der Hand haltet.
Achtet auf Zertifikate wie BDIH, Natrue oder Ecocert, die stehen für kontrollierte Naturkosmetik. In Deutschland haben wir das Glück, dass viele Drogeriemärkte tolle Eigenmarken mit zertifizierten Naturkosmetikprodukten anbieten, die meistens silikonfrei sind.
Ein Blick auf die Regale bei dm (z.B. Alverde) oder Rossmann (z.B. Alterra) lohnt sich da immer!
Auch Marken wie Lavera oder Sante sind bekannt für ihre silikonfreien Formulierungen und bieten eine breite Palette an Produkten für verschiedene Haartypen.
Meine Top-Produkttipps für den silikonfreien Start (mit regionalen Beispielen)
Erprobte Favoriten aus meiner Beauty-Routine
Nachdem ich selbst unzählige Produkte ausprobiert und dabei auch einige Fehlkäufe gemacht habe, kann ich euch heute ein paar meiner absoluten Favoriten für den silikonfreien Start ans Herz legen.
Für mich persönlich ist das “Alverde Glanz Shampoo Zitrone Aprikose” ein wahrer Schatz für normale bis leicht fettende Haare – es reinigt sanft und verleiht einen tollen Glanz, ohne zu beschweren.
Für trockeneres Haar liebe ich das “Lavera Feuchtigkeits- und Pflege Shampoo mit Bio-Mandelmilch & Bio-Aloe Vera”. Die dazugehörige Spülung ist auch ein Traum!
Und wenn meine Kopfhaut mal wieder etwas mehr Zuwendung braucht, greife ich gerne zum “Weleda Hafer Aufbau-Shampoo”. Es ist mild und beruhigend. Diese Produkte sind nicht nur effektiv, sondern auch gut im Drogeriemarkt um die Ecke erhältlich, was sie super zugänglich macht.
Kombinieren für das beste Ergebnis
Denkt daran: Es geht nicht nur ums Shampoo. Eine passende Spülung und ab und zu eine gute Haarkur sind genauso wichtig, um euren Haaren die nötige Pflege zu geben.
Ich persönlich mag die Kombi aus einem belebenden Shampoo und einer cremigen Spülung, die Feuchtigkeit spendet, ohne zu beschweren. Versucht, bei einer Produktlinie zu bleiben, wenn ihr unsicher seid, da die Inhaltsstoffe oft aufeinander abgestimmt sind.
Eine wöchentliche Haarmaske, zum Beispiel mit Avocadoöl oder Sheabutter, kann euren Haaren den extra Kick an Pflege geben und hilft besonders in der Umstellungsphase, wenn sich die Haare noch etwas widerspenstig anfühlen.
Experimentiert ein wenig, was euren Haaren guttut – jedes Haar ist einzigartig!
Die Schattenseiten der Medaille: Gibt es auch Nachteile?
Die erste Zeit: Geduld ist gefragt
Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass der Umstieg von heute auf morgen ein Spaziergang ist. Wie schon erwähnt, die Entzugsphase kann nervenaufreibend sein und erfordert wirklich Durchhaltevermögen.
Das ist für mich persönlich der größte “Nachteil”, wenn man es überhaupt so nennen kann. Man muss bereit sein, ein paar Wochen lang vielleicht nicht die perfekte Haarpracht zu haben und sich nicht entmutigen lassen.
Viele geben in dieser Phase auf, weil sie denken, silikonfrei sei nichts für sie, dabei braucht das Haar einfach nur Zeit, sich zu regenerieren und von den alten Ablagerungen zu befreien.
Haltet durch, es lohnt sich wirklich!
Nicht für jeden Haartyp ein Allheilmittel
So sehr ich silikonfreie Shampoos liebe, muss ich doch zugeben, dass sie nicht für jeden Haartyp ein Allheilmittel sind. Manche Haartypen, besonders sehr stark geschädigtes, blondiertes oder chemisch behandeltes Haar, brauchen manchmal einfach die glättende und schützende Wirkung von Silikonen, um überhaupt kämmbar zu sein und Bruch zu verhindern.
Hier ist es wichtig, ehrlich zu sich selbst zu sein und abzuwägen, was die Haare wirklich brauchen. Für diese Haartypen können wasserlösliche Silikone, die sich nicht so stark ablagern, eine gute Alternative sein, oder man verwendet silikonfreie Shampoos und ergänzt die Pflege mit einer intensiv pflegenden Kur, die auch bei stark strapaziertem Haar ohne Silikone auskommt.
Kostenfaktor und Verfügbarkeit
Auch preislich können manche Naturkosmetikprodukte etwas teurer sein, auch wenn es mittlerweile wirklich gute und günstige Alternativen gibt, wie ich euch ja schon verraten habe.
Es lohnt sich, die Augen offen zu halten und ein bisschen zu vergleichen. Und je nachdem, wo ihr wohnt, ist die Auswahl in kleinen Supermärkten vielleicht nicht immer riesig.
In größeren Drogerien und Reformhäusern findet ihr aber in der Regel eine sehr gute Auswahl. Das ist aber heutzutage dank Online-Shops auch kein echtes Problem mehr, wo ihr wirklich alles finden könnt, was das Herz begehrt.
Also, kein Grund zur Panik, der Markt bietet für jeden etwas!
Abschließende Gedanken
Ihr Lieben, wir sind am Ende unserer kleinen Reise durch die Welt der silikonfreien Haarpflege angelangt. Ich hoffe, dieser Einblick hat euch gezeigt, dass der Verzicht auf Silikone kein mystischer Akt ist, sondern eine bewusste Entscheidung für die Gesundheit und das Wohlbefinden eurer Haare. Es ist, als würde man einem geliebten Menschen Raum zum Atmen geben. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die Umstellung nicht immer einfach ist und manchmal Geduld erfordert, die wir im hektischen Alltag oft nicht haben. Aber glaubt mir, das Gefühl, wenn eure Haare wieder ihre natürliche Lebendigkeit und ihren Glanz zurückerlangen, ist unbezahlbar und macht all die anfänglichen Mühen wett. Es ist eine Investition in eure Haargesundheit, die sich langfristig auszahlt und euch mit einer Mähne belohnt, die sich echt und wunderbar anfühlt. Lasst euch nicht entmutigen, wenn es nicht sofort perfekt ist; jeder Schritt zählt auf diesem Weg zu mehr Natürlichkeit. Eure Haare werden es euch danken, und ihr werdet den Unterschied fühlen und sehen!
Wissenswertes auf einen Blick
1. Geduld zahlt sich aus: Die sogenannte “Entzugsphase” kann zwei bis drei Wochen dauern. In dieser Zeit befreit sich euer Haar von alten Silikonablagerungen. Haltet durch! Das anfängliche Gefühl von Trockenheit oder Stumpfheit ist ein Zeichen dafür, dass sich etwas Gutes tut. Es ist wie eine Detox-Kur für eure Mähne, die langfristig zu mehr Glanz und Fülle führt.
2. INCI-Liste ist euer Freund: Lernt, die Inhaltsstofflisten auf den Produkten zu lesen. Achtet auf Endungen wie “-cone”, “-xane” oder “-conol”, die auf Silikone hinweisen. Je vertrauter ihr mit diesen Begriffen werdet, desto einfacher wird es, wirklich silikonfreie Produkte zu finden und Fehlkäufe zu vermeiden.
3. Naturkosmetik-Siegel: Achtet auf anerkannte Naturkosmetik-Zertifikate wie BDIH, Natrue oder Ecocert. Diese Siegel garantieren, dass die Produkte frei von Silikonen, aber auch von vielen anderen synthetischen Inhaltsstoffen sind, die ihr vielleicht meiden möchtet. Die Natur bietet so viele wunderbare Alternativen!
4. Umfassende Pflege: Silikonfrei bedeutet nicht nur Shampoo! Denkt an Spülungen, Haarkuren und Öle, die eurem Haar die nötige Feuchtigkeit und Pflege geben. Gerade am Anfang kann eine reichhaltige Kur helfen, die Haare geschmeidiger zu machen und ihnen den Übergang zu erleichtern.
5. Hört auf euer Haar: Jedes Haar ist anders. Was für mich funktioniert, muss nicht unbedingt das Richtige für euch sein. Beobachtet eure Haare genau, experimentiert mit verschiedenen Produkten und findet heraus, welche Inhaltsstoffe und Pflegeroutinen eure Mähne zum Strahlen bringen. Euer Haar spricht zu euch, lernt, seine Signale zu deuten!
Zusammenfassung der wichtigsten Punkte
Der Umstieg auf silikonfreie Haarpflege kann ein wahrer Game Changer für eure Haargesundheit sein, das habe ich an mir und vielen Freunden selbst erlebt. Silikone legen sich wie ein Film um das Haar, verleihen zwar sofort Glanz und Geschmeidigkeit, können aber langfristig die natürliche Atmung behindern, Nährstoffe blockieren und sogar Kopfhautprobleme verursachen. Durch den Verzicht auf Silikone gebt ihr eurem Haar die Chance, sich von innen heraus zu regenerieren, seine natürliche Textur und Volumen zurückzugewinnen und Pflegeprodukte wieder optimal aufzunehmen. Die anfängliche “Detox-Phase” erfordert zwar etwas Geduld und Durchhaltevermögen, da das Haar sich zunächst von den Ablagerungen befreien muss und sich eventuell etwas spröde anfühlt. Doch die Belohnung ist eine lebendige, leichte und gesündere Mähne. Achtet beim Kauf auf die Inhaltsstofflisten, sucht nach Siegeln für Naturkosmetik und findet die Produkte, die perfekt zu eurem individuellen Haartyp passen. Es ist ein Weg zu mehr Natürlichkeit, der sich für viele lohnt und das Haar nachhaltig stärkt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) 📖
F: , die ich mir am
A: nfang auch immer wieder gestellt habe! Stell dir vor, Silikone sind im Grunde wie ein unsichtbarer, glättender Mantel für unsere Haare. Sie legen sich um jedes einzelne Haar, um es sofort geschmeidiger, glänzender und leichter kämmbar zu machen.
Klingt ja erstmal super, oder? Genau deshalb waren sie so lange der Superstar in der Haarpflege. Aber hier kommt der Haken, und das ist genau das, was viele – und auch ich selbst nach einiger Zeit – so kritisch sehen: Dieser “Mantel” ist eben nicht nur von Vorteil.
Er kann sich mit der Zeit ansammeln, vor allem, wenn man immer wieder Produkte mit Silikonen verwendet. Das führt dann dazu, dass die Haare schwerer werden, platt wirken und oft auch ihren natürlichen Glanz verlieren, weil die Silikonschicht das Licht anders reflektiert.
Ich habe das selbst hautnah erlebt: Meine Haare fühlten sich oft irgendwie belegt an, egal wie oft ich sie gewaschen habe. Sie sahen glänzend aus, ja, aber es war ein künstlicher Glanz, und ich hatte das Gefühl, dass meine Kopfhaut nicht richtig atmen konnte.
Das ist auch ein weiterer Punkt: Unter dieser Schicht können Pflegestoffe aus Kuren oder Masken gar nicht mehr richtig ins Haar eindringen. Es entsteht so eine Art Teufelskreis, bei dem man immer mehr Produkte braucht, um diesen kurzfristigen Glättungseffekt zu erzielen, während das Haar darunter eigentlich leidet und austrocknet.
Und mal ganz ehrlich, wer möchte schon dauerhaft eine Plastikschicht auf dem Kopf tragen? Hinzu kommt der Umweltaspekt: Viele Silikone sind nicht biologisch abbaubar und belasten unser Abwasser.
Das ist für mich persönlich ein starkes Argument, das mich überzeugt hat, genauer hinzuschauen! A2: Eine hervorragende Frage, denn genau hier beginnt die spannende Reise!
Wenn du umsteigst, wirst du einige wirklich tolle Veränderungen erleben können, die ich selbst so intensiv nicht erwartet hätte. Der größte Vorteil, den ich persönlich zuerst bemerkt habe, war ein Gefühl von Leichtigkeit und Reinheit auf dem Kopf.
Die Haare fühlen sich nicht mehr so beschwert an, und meine Naturlocken kamen plötzlich viel definierter und lebendiger zum Vorschein. Stell dir vor, dein Haar kann endlich wieder “atmen”!
Das führt auch dazu, dass die Kopfhaut besser versorgt wird, weniger schnell nachfettet und sich insgesamt beruhigter anfühlt – bye-bye, Juckreiz und Schuppen, die bei mir früher ab und an ein Problem waren.
Ein weiterer Riesen-Pluspunkt ist, dass Pflegestoffe aus Haarkuren und Spülungen, die du danach verwendest, viel besser aufgenommen werden können. Dein Haar ist nicht mehr mit dieser Silikonschicht versiegelt und kann die Nährstoffe richtig aufsaugen.
Das Ergebnis? Mehr Volumen, ein gesünderer Glanz (der echt ist!), und insgesamt kräftigeres Haar. Aber Achtung, hier kommt der Reality-Check, der super wichtig ist und den ich dir aus eigener Erfahrung mitgeben möchte: Die Umstellung ist kein Sprint, sondern eher ein Marathon.
In den ersten Wochen, manchmal sogar bis zu einem Monat, kann es sein, dass deine Haare sich erstmal etwas schlechter anfühlen. Sie können strohiger wirken, weniger glänzen oder sich “ungewohnt” anfühlen.
Das ist die sogenannte “Detox-Phase”, in der alte Silikonrückstände abgewaschen werden und das Haar sich erst an die neue Pflege gewöhnen muss. Ich war anfangs wirklich frustriert und wollte schon wieder aufgeben!
Aber halte durch! Nach dieser Phase – ich sage mal, nach etwa 3-6 Wochen – wirst du den Unterschied spüren und lieben lernen. Deine Haare werden es dir danken, versprochen!
A3: Das ist eine ganz entscheidende Frage, denn nicht jeder Haartyp reagiert gleich, und es gibt tatsächlich Situationen, in denen Silikone ihre Daseinsberechtigung haben!
Meiner Erfahrung nach profitieren vor allem Menschen mit feinem, schnell fettendem Haar oder einer empfindlichen Kopfhaut enorm von silikonfreien Shampoos.
Wenn deine Haare dazu neigen, schnell platt und schwer zu werden, oder wenn du das Gefühl hast, dass deine Kopfhaut juckt oder schuppt, könnte der Umstieg ein echter Game-Changer sein.
Auch wer seine Haare regelmäßig färbt oder zu natürlichen Inhaltsstoffen neigt, wird die Vorteile lieben. Die Farbe bleibt oft länger strahlend, weil die Haare nicht durch eine Schicht blockiert sind, und natürliche Öle können ihre Wirkung besser entfalten.
Ich habe selbst erlebt, wie meine empfindliche Kopfhaut sich nach dem Wechsel endlich beruhigt hat – ein Traum! Aber es gibt auch Ausnahmen, und es wäre nicht fair, das zu verschweigen.
Für Haartypen, die extrem trocken, stark geschädigt oder chemisch behandelt sind, können Silikone tatsächlich eine kurzfristige Hilfe sein. Sie umhüllen das Haar, versiegeln die Schuppenschicht und schützen es so vor weiterer Austrocknung oder mechanischer Belastung.
Das kann beispielsweise nach einer Blondierung oder bei sehr sprödem Haar sinnvoll sein, um es kurzfristig wieder geschmeidiger zu machen und vor Haarbruch zu schützen.
Auch wer sich an den sofortigen Glätte-Effekt gewöhnt hat und darauf nicht verzichten möchte, muss nicht zwangsweise umsteigen. Es kommt immer darauf an, was DU dir von deiner Haarpflege wünschst und was dein Haar wirklich braucht.
Mein Tipp: Höre auf deine Haare, beobachte, wie sie reagieren, und sei geduldig. Manchmal ist ein bewusster Wechsel zu silikonfrei für eine Weile genau das Richtige, um das Haar zu “resetten”, und danach kann man immer noch entscheiden, wie man weiter vorgeht.
Es gibt kein “falsch” oder “richtig” im absoluten Sinne, sondern nur das, was für DICH am besten funktioniert!
📚 Referenzen
Wikipedia Enzyklopädie
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